Montag, 7. März 2011

Hans-Peter Friedrich ein Retorten-Sarrazin?

Kommentar






Den C-Parteien scheint es langsam zu dämmern. Mit Gutsprech und Marx lassen sich selbst deutsche Konservative nicht lange veräppelt. Eine Merkel, die stromlinienförmig im Mainstream der Medien tuckert, scheint es nur ungerne merken zu wollen. Aber ein Fall Sarrazin, der trotz journalistischer Rufmordkampagne und Trommelfeuer von allen Politisch-Korrekten, mittlerweile eine Art Volksheld geworden ist, zeigt, dass ohne die Unterstützung der "Stammtische" nichts klappt, trotz opportunistischer Anbiederung an die linken Medien.

Noch schrecklicher wurde der Fall Guttenberg. Schrecklich für jene in so fern, dass die Kontrolle der öffentlichen Meinung zu kippen drohte. Da kann ein Konservativer noch so einen Mist verzapfen, seine Leute stehen zu ihm. Für einen linken Medienpädagogen ist das eine Art gesellschaftlicher Super-GAU.

Jetzt gibt es einen Neuen im Spiel. Hans-Peter Friedrich, eher farbloser CSU-Politiker, übt sich in gewagten Thesen gegen den multikulturellen Common Sense. Der Islam gehöre, geschichtlich gesehen nicht zu Deutschland! In einem Land, in dem man für geschichtliche Wahrheiten in das Gefängnis gesteckt wird oder zu mindestens einen sozialen Tod stirbt, ist das gefährliches Spiel mit dem Feuer.

Da Friedrich ein Greenhorn ist, ohne große Vorgeschichte, besteht natürlich auch der Verdacht, dass er als Crash-Test-Dummy dienen soll, all die Sarraziner und Guttenbergianer wieder zu einem Kreuzchen für eine der C-Parteien zu verleiten. Ein folgenschwerer Fehler, denn den gesellschaftlichen Diskurs bestimmen immer noch die Alt-Marxisten aller bekannten Parteien, die zunehmend Freiheit und Marktwirtschaft in Deutschland abschaffen und dafür eine DDR 2.0 installieren wollen, um die Menschen zum "Besseren" zu formen. Der alte Traum aller Ideologen!

Eigentlich wäre die einzige Lösung eine neue Partei zu gründen, die ca 30% der Leute vertritt und dann müßte man über eine neue Republik streiten, in der Marxisten und all die anderen Giftmischer dieser Tage so verhasst und gesellschaftlich gebrandmarkt werden, wie heute der Nazi der Linksextremisten. Dann erst wäre Deutschland frei!

6 Kommentare:

  1. Q: Gehört der Islam zu Deutschland?

    Und die richtige Antwort lautet: Wie meinen Sie das?

    Dass der Islam faktisch zu D gehört, ist klar; dass er u.a. wg. der gottverdammten Scharia nicht in freiheitlich angelegte Systeme gehört ebenfalls.

    Zudem ist klar, dass der Islam historisch nicht zu D gehört. Anderes zu behaupten ist lächerlich. Kolat entblödet sich nicht zu behaupten, dass die Europäische Aufklärung dem Islam zu verdanken sei, denn Moslems hätten die klassischen antiken Schriften aufbewahrt und diese wären Voraussetzung der E.A. gewesen.
    So eine dreiste blöde Sau!

    Wb

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  2. Der Islam war immer die Geißel Europas und bedrohte stets seine Freiheit. Heute wird das natürlich alles politisch korrekt umgeschrieben und entsprechende Gedanken in den Bereich einer Phobie gerückt. Bald steht in den Geschichtsbüchern, die Türken hätten Deutschland nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut. Mit solchen Lügen hat der Moslem auch keinen Konflikt mit seiner "Ehre", siehe dreiste Lügen über den Staat Israel und seine Bewohner. Er glaubt wirklich an sie.

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  3. Sagen wir's mal so: Wenn Kolat so eine Geschichte auspackt, weil er mal irgendwo gehört hat, dass der Islam nicht alle Gegenstände vergangener Kulturen kaputtgemacht hat, das beste Beispiel hier die Pyramiden, dann ist das für ihn nur natürlich. Weil's eben passt.

    Er hinterfragt nicht den Realitätsgehalt seiner Aussage. Der interessiert ihn nicht. Er kennt auch gar nicht das Konzept der Realität, dass da draußen irgendetwas ist, das wir nur ansatzweise verstehen, das wir aber zu verstehen suchen.

    Ein Moslem backt sich seine Wahrheit.

    Vermutlich war das auch in der europ. Geschichte vor der Aufklärung der Fall, bei unseren moslemischen Freunden ist es aber immer auch ein wenig unhygienisch. Man ekelt sich geradezu, wenn die sowas auspacken.

    Wb

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  4. Mit dem Konzept der Realität hast Du es trefflich gesagt. Kritischer Rationalismus ist eben nichts für einen Muslim, ganz einfach, weil er mit seinem Kloran die letzten Wahrheiten für sich hat und diese auch gar nicht hinterfragen kann. Von außen gesehen wirkt das strutzdumm, aus der Binnenperspektive kommen sich die Brüder natürlich total gerissen dabei vor.

    Aber das andere ist natürlich auch die Neue Geschichtsschreibung, die, um Ausgrenzung zu vermeiden, die Geschichte derart relativiert. In Amerika werden von den politisch Korrekten die Lehrpläne derart umgestaltet, dass der weiße Mann als Buhmann der Geschichte, der die sozial und ideel höherstehenden Indianer brutal verdrängt hat und selber nichts von Wert geschaffen hat, dargestellt. Ähnliches sieht man ja in der EU auch, siehe die Wahrnehmung der Kreuzzüge als "größtes Verbrechen, neben anderen bekannten Sachen. Die Greultaten anderer Ethnien werden auch dabei beschichtigend unter den Teppich gekehrt!

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  5. Zu behaupten, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre, wäre übrigens nach meiner Kenntnis der Rechtslage bereits Volksverhetzung und somit strafbar. Zum seinem Glück hat der BIM mit "historisch" adjektiviert.

    In ein paar Jahren wird selbstverständlich auch das nicht mehr gehen...

    Wb

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  6. Ich glaube aber Friedrich hat hier Narrenfreiheit. Er soll als Pappkamerad islamkritische Stimmen versuchen zu binden und Merkel macht dann weiter wie bisher. Einen Typen, der selber regelmäßig zum muslimischen "Fastenbrechen" geht, wie ernst ist der eigentlich noch zu nehmen? Typischen U-Boot eben.

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